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Wind

Stand 01.09.2020

Analyse

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In der 15. Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land am 1. März 2020 wurden 300 MW auktioniert. Trotz des relativ geringen Auktionsvolumens blieb der Gebotstermin wiederum unterzeichnet: Lediglich 194 MW Windenergieleistung für Anlagenstandorte in acht Bundesländern wurden zu diesem Termin offeriert.

Die meiste bezuschlagte Leistung stammt aus Nordrhein-Westfalen (41 MW), dicht gefolgt von Nieder- sachsen (39 MW). Südlich des Netzengpasses (»Mainlinie«) war lediglich eine Windturbine erfolgreich, was drei Prozent aller bezuschlagten Anlagen (35 WEA) in dieser Runde entspricht.

Im Netzausbaugebiet wurden 56 MW Leistung bezuschlagt – 37 Prozent der insgesamt erfolgreichen Leis- tungsmenge. Die Sonderkonditionen für Bürgerenergiegesellschaften wurden in vier Geboten bean- sprucht, wovon drei (15,6 MW) letztlich von der Bundesnetzagentur eine Vergütungszusage erhielten. Von den 35 erfolgreichen Windenergieanlagen stammen die meisten von Vestas (15 WEA) und Enercon (14 WEA). Je zwei Anlagen waren erfolgreich von GE und Senvion. Nordex- und Vensys-Anlagen wurden jeweils einmal bezuschlagt. Der häufigste Anlagentyp in dieser Runde erneut die V150 von Vestas, mit 10 bezuschlagten Anlagen.

Von den bislang bezuschlagten 2.078 Anlagen waren Ende September 2020 gut zwei Drittel (1.429 WEA) immissionsschutzrechtlich genehmigt. 615 Anlagen (2.037 MW) mit Vergütungsanspruch im Rahmen der Ausschreibung waren Ende September 2020 am Netz.