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Wind

Stand 01.09.2020

Analyse

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In der 17. Ausschreibungsrunde für Windenergieanlagen an Land am 1. Juli 2020 wurden 275 MW auktioniert. Auch dieser Gebotstermin wurde wiederum unterzeichnet: Lediglich 191 MW Windenergieleistung für Anlagenstandorte in sechs Bundesländern wurden zu diesem Termin offeriert. Diese Runde blieb erfreulicherweise ohne Ausschlüsse.

Erneut wurde in Schleswig-Holstein die meiste Windenergieleistung (48,6 MW) bezuschlagt; nahezu gleichauf mit Niedersachsen, wo 48,4 MW im Juli erfolgreich geboten wurden. Die Region südlich des Netzengpasses (»Mainlinie«) blieb - erstmals in einer Auktion - ohne Zuschläge. Ein Fünftel der bezuschlagten Leistung stammt von Bürgerenergiegesellschaften. Im Netzausbaugebiet wurden 57 MW Leistung bezuschlagt, ohne dabei die Obergrenze auszuschöpfen.

Die meisten der 44 erfolgreichen Windenergieanlagen stammen von Enercon (14 WEA), gefolgt von Vestas (11 WEA) und Nordex (9 WEA). Die häufigsten Anlagentypen in dieser Runde waren die E-138 von Enercon und die V136 von Vestas, mit jeweils sechs bezuschlagten Exemplaren.

Seit Mai 2017 wurde 2.233 Windturbinen eine Vergütungszusage erteilt, die meisten davon in Brandenburg (502 WEA), Niedersachsen (364 WEA) und Nordrhein-Westfalen (359 WEA). Davon waren Ende September 70 Prozent (1.584 WEA) immissionsschutzrechtlich genehmigt. 615 Windturbinen mit zusammen 2.037 MW Leistung wurden mittlerweile in Betrieb genommen.