Die Publikation beleuchtet die Ergebnisse der drei Ausschreibungsrunden des Jahres 2025 und ordnet zentrale Entwicklungen für Freiflächenanlagen ein.
Untersucht werden Gebots- und Zuschlagsmengen, Zuschlagswerte, regionale Verteilung sowie Projektcharakteristika. Im Jahr 2025 waren die Ausschreibungen erneut deutlich überzeichnet; insgesamt wurden 791 Zuschläge mit einer Leistung von rund 7,25 GW erteilt. Die durchschnittlichen Zuschlagswerte bewegten sich zwischen 4,66 und 5,00 ct/kWh. Im Jahresverlauf ist ein leichter Anstieg zu beobachten, während das Niveau gegenüber 2024 insgesamt moderat niedriger ausfiel. Regional entfiel ein erheblicher Anteil der bezuschlagten Leistung auf Bayern, gefolgt von Brandenburg, Niedersachsen und Rheinland‑Pfalz. Zugleich zeigt sich eine breitere geografische Verteilung im Vergleich zu früheren Jahren.
Darüber hinaus werden Veränderungen bei Flächenkategorien und Projektgrößen dargestellt. Ein wachsender Anteil der Zuschläge entfällt auf Randstreifen entlang von Verkehrswegen, während Projekte mit Leistungen über 5 MW weiterhin dominieren. Die Analyse geht außerdem auf die Bedeutung neuer Anlagentypen wie Agri‑PV ein sowie auf deren bislang begrenzten Anteil am Gesamtvolumen.
Für Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Verwaltung und Unternehmen bietet die Publikation eine Grundlage zur Einordnung aktueller Marktentwicklungen und wettbewerblicher Rahmenbedingungen. Sie kann insbesondere bei der Bewertung von Projektpipelines, regionalen Entwicklungen sowie bei strategischen Fragestellungen im Kontext künftiger Ausschreibungen unterstützen.