Beim Betrieb von Windenergieanlagen entsteht Schall. Deshalb wird im Genehmigungsverfahren grundsätzlich geprüft, welche Schallemissionen von einer geplanten Anlage oder einem Windpark ausgehen können und ob die maßgeblichen Anforderungen an den Lärmschutz eingehalten werden. Neben hörbaren Geräuschen kann auch tieffrequenter, für Menschen nicht hörbarer Schall entstehen, der als Infraschall bezeichnet wird. Im Zusammenhang mit Infraschall werden immer wieder mögliche gesundheitsschädliche Auswirkungen diskutiert. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass die Bedenken nicht begründet sind. Doch was genau ist Infraschall? Wie entsteht er, und welche Erkenntnisse liegen zu möglichen Auswirkungen auf die anwohnenden Menschen vor? Dieses Kompaktwissen gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu diesem viel diskutierten Thema.