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Wind

# Themen Sonstiges

Stand 20.11.2025

Sonstiges

Die Rotorblätter von Windenergieanlagen bestehen – bezogen auf die Masse – zu fast zwei Dritteln aus faserverstärkten Kunststoffen, zu etwa einem Drittel aus Harzen und Klebstoffen. Bei älteren Anlagen wurden größtenteils Glasfasern verwendet, die in einer Kunststoffmatrix aus Epoxidharz eingebettet sind, dem sogenannten glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK). Für die Rotorblätter der jüngeren Generation werden auch Carbonfasern zur Verstärkung der Kunststoffmatrix eingesetzt (CFK), da diese bei geringerem Gewicht bessere Materialeigenschaften als Glasfasern aufweisen. Diese Rotorblätter werden häufig in Hybridbauweise aus Carbon- und Glasfasern, Epoxidharz und überwiegend Balsaholz als Kernmaterial hergestellt.

Die Grafik ist der folgenden Publikation entnommen:

  • FA Wind: Kompaktwissen Rückbau und Recycling, Berlin 2023