Schematische Darstellung des Aufbaus einer Windenergieanlage: Im oberen Bereich befindet sich der Rotor mit seinen drei aerodynamisch geformten Rotorblättern, die den Wind einfangen und in eine Drehbewegung umwandeln. Die Rotorblätter sind an einer Nabe befestigt, die die Kraft an die Hauptwelle weitergibt.
Im Maschinenhaus (Gondel), das sich drehbar auf dem Turm befindet, sind die zentralen technischen Komponenten untergebracht. Dazu gehören die Hauptwelle, ein Getriebe (bei getriebeübersetzten Anlagen), das die niedrige Rotordrehzahl in eine höhere Drehzahl für den Generator übersetzt, sowie der Generator, der die mechanische Energie in elektrischen Strom umwandelt. Ebenfalls dargestellt sind die Steuerungs- und Kühlsysteme, die den Betrieb überwachen und die Anlage vor Überlastung schützen.
Der Turm trägt das Maschinenhaus und sorgt dafür, dass der Rotor in einer Höhe arbeitet, in der der Wind stärker und gleichmäßiger weht. Im Turm verlaufen außerdem Kabel, die den erzeugten Strom nach unten führen.
Am Fuß der Anlage befindet sich das Fundament, das die Windenergieanlage sicher im Boden verankert.
Die Grafik ist der folgenden Publikation entnommen:
- FA Wind: Kompaktwissen Rückbau und Recycling, Berlin 2023.