Empirische Erkenntnisse zur Frage, welche Windenergieanlagen im Zuge eines Repowerings stillegelegt werden, waren bislang rar. Dem hat sich die Fachagentur Wind und Solar angenommen und sämtliche Windenergieanlagen, die zwischen Januar 2023 und April 2026 in Deutschland genehmigt wurden, hinsichtlich ihrer Repowering-Eigenschaften untersucht. Für 1.708 genehmigte Repowering-Anlagen konnte ermittelt werden, dass im Gegenzug 2.327 Bestandsanlagen zurückgebaut werden. Nach Abschluss dieser Repowering-Vorhaben reduziert sich die Anlagenzahl um 27 Prozent. Gleichzeitig steigt mit dem Anlagenersatz die installierte Leistung von 3.314 Megawatt auf 10.127 Megawatt – als um mehr als das Dreifache. Die durchschnittliche Generatorleistung erhöht sich von 1,4 Megawatt bei den Altanlagen auf 5,9 Megawatt bei den neuen Windenergieanlagen.
Auch die Dimensionen wachsen deutlich: Während die zurückzubauenden Anlagen im Durchschnitt 115 Meter hoch sind, erreichen die neuen Windenergieanlagen eine mittlere Gesamthöhe von 228 Metern.