Ausschreibung für PV-FFA erneut deutlich überzeichnet

Gebotstermin vom März 2026: 268 Vorhaben mit 2.299 MW bezuschlagt, doppelt so viele wurden eingereicht.
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Die Bundesnetzagentur hat am 12. Mai 2026 die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) veröffentlicht. Das ausgeschriebene Volumen betrug 2.295 MW. Mit 532 eingereichten Geboten und einer Gesamtleistung von rund 4.622 MW war die Runde mehr als doppelt überzeichnet – die Überzeichnungsrate lag bei 201 Prozent. Einen Zuschlag erhielten 268 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2.299 MW.

Erneut dominierte Bayern das Zuschlagsgeschehen: Die bezuschlagte Leistung von 693 MW aus 106 Vorhaben entsprach 30 Prozent der insgesamt bezuschlagten Leistung. Zu den Bundesländern mit der höchsten bezuschlagten Menge gehörten auch Niedersachsen, Baden-Württemberg und Brandenburg. Gemeinsam vereinen diese vier Bundesländer mehr als 70 Prozent des bezuschlagten Gesamtvolumens auf sich.

Die Zuschlagswerte lagen zwischen 3,99 und 5,10 ct/kWh. Der mengengewichtete Durchschnittswert betrug 4,94 ct/kWh und sank damit gegenüber der Vorrunde leicht um 1,2 Prozent.

Förderfähig waren Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sowie Solaranlagen auf sonstigen baulichen Anlagen (erstes Segment, d. h. weder Gebäude noch Lärmschutzwände), mit einer Leistung zwischen 1 MW und 20 MW.

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