Ausschreibung für PV-FFA doppelt überzeichnet
Am 13. Februar hat die Bundesnetzagentur die Ergebnisse der jüngsten Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen veröffentlicht. Die Ausschreibung mit Abgabefrist vom 1. Dezember 2025 umfasste ein Volumen von 2.328 MW. Insgesamt wurden 634 Gebote mit einer Gesamtleistung von über 5.247 MW eingereicht. Davon erhielten 262 Gebote mit insgesamt 2.341 MW einen Zuschlag. Die Überzeichnungsrate erreichte 225 % – ein deutlich höherer Wert als in den beiden vorangegangenen Ausschreibungen.
Wie bereits in früheren Runden entfiel das größte Zuschlagsvolumen auf Bayern mit 900,6 MW aus 112 Projekten. Auch Sachsen-Anhalt (282,2 MW, 24 Zuschläge) und Brandenburg (215,8 MW, 16 Zuschläge) gehörten zu den Bundesländern mit dem höchsten bezuschlagten Leistungsvolumen.
Die Zuschlagswerte lagen zwischen 4,40 ct/kWh und 5,30 ct/kWh. Der mengengewichtete Durchschnittswert betrug 5,00 ct/kWh und stieg damit gegenüber der Vorrunde um 3,3 %.
Förderfähig waren Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sowie Solaranlagen auf baulichen Anlagen, die weder Gebäude noch Lärmschutzwände sind (Solaranlagen des ersten Segments). Die installierte Leistung musste zwischen 1 MW und maximal 20 MW liegen.
Weitere Informationen:
- Detaillierte Einblicke in die Ergebnisse der gesamten sowie der einzelnen Ausschreibungsrunden finden Sie hier: Wind- und Solar-Monitor - Ausschreibungsergebnisse