Impulspapier zur Stärkung von Power-Purchase-Agreements

Die Deutsche Energie-Agentur äußert neun Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung.
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Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gab im Juni 2025 ein Impulspapier zur Stärkung von Power-Purchase-Agreements (PPAs) heraus. Darin werden 9 Handlungsempfehlungen zur Stärkung des marktlichen Ausbaus erneuerbarer Energien an die Bundesregierung formuliert.

Als Power-Purchase-Agreements werden langfristige Stromabnahmeverträge zwischen Erzeugern und Verbrauchern aus Gewerbe und Industrie bezeichnet, die einen Direktbezug von Grünstrom gewährleisten. Diese Direktabnahmeverträge stellen laut dena ein zentrales Instrument für die Dekarbonisierung dar. Die Wirtschaft kann mit dem gesicherten Zugang zu erneuerbaren Energien ihre eigenen Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten transformieren und Erzeuger erhalten eine langfristige Finanzierung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien.

Die neun Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung beziehen sich auf die Bereiche Marktdesign, Markttransparenz und Bezugsmodelle und zielen darauf ab, den Zugang zu PPAs zu erleichtern und rechtliche Klarheit zu schaffen. Im Rahmen des Marktdesigns empfiehlt die dena beispielsweise, eine Komplementarität zwischen gefördertem und ungefördertem Ausbau herzustellen, eine Risikoabsicherung für PPA-Projektfinanzierungen einzuführen und durch die Reduzierung der Stromsteuer und der Netzentgelte neue Anreize für PPAs zu schaffen. Zudem könnten PPAs als Teil eines Industriestrompreises vergünstigt werden. 

Die weiteren Empfehlungen in den Bereichen Markttransparenz und Bezugsmodelle lauten:

  • Unsicherheiten in der Finanzberichterstattung beseitigen
  • Herkunftsnachweise in der Stromvermarktung stärken
  • Eigenversorgung auf eine sichere Basis stellen
  • Mehrpersonenmodelle und Pooling ermöglichen
  • Vorbildfunktion der öffentlichen Hand stärken

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