BMU fördert Verbundprojekt BEEKOMM: Beschleunigter Ausbau erneuerbarer Energien in Kommunen
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesumweltministerium das Verbundprojekt BEEKOMM, das Städte, Gemeinden und Landkreise beim Ausbau von Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik unterstützt. Ziel ist es, durch Dialog- und Beteiligungsprozesse die Akzeptanz für erneuerbare Energien zu erhöhen und den Ausbau zu beschleunigen. Viele Kommunen stehen vor Herausforderungen wie begrenzten personellen Ressourcen, hohen fachlichen Anforderungen oder lokalen Konflikten. Genau hier setzt BEEKOMM an. Über vier Jahre hinweg sollen Kommunen proaktiv angesprochen werden. Zudem soll ein bundesweites Netzwerk der Energieagenturen aufgebaut, ein Schulungs-Baukasten umgesetzt und Ansprechpersonen unterstützt und qualifiziert werden.
Dazu arbeiten erstmals mehrere Landesenergieagenturen und vergleichbare Einrichtungen bundesweit eng zusammen, um Kommunen fachlich, strategisch und kommunikativ zu begleiten. Beteiligt sind Einrichtungen aus den Ländern Baden-Württemberg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen. Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen und Thüringen.
Das Projekt startete bereits am 1. Mai 2026 und läuft bis Ende April 2030. Mit insgesamt 13,4 Millionen Euro fördert das Bundesumweltministerium BEEKOMM aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative.
Mit dem Verbundprojekt wird eine Handlungsempfehlung der Fachagentur Wind und Solar aus dem Jahr 2021 umgesetzt.
Weitere Informationen:
- Bundesumweltministerium (2026): Verbundprojekt unterstützt Kommunen beim Ausbau erneuerbarer Energien. Meldung. (Abgerufen am 10.06.2026)
- Fachagentur Wind und Solar (2021): Programm für Dialog und frühe Beteiligung. Konkret, vor Ort und miteinander. Handlungsempfehlung 5.