BIOGAIN verbindet erneuerbare Energien und Biodiversität

Wie können Biodiversitätsdaten die Energieplanung verbessern? Beteiligen Sie sich jetzt an der BIOGAIN-Umfrage!
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# Themen Natur- und Artenschutz

Der Ausbau erneuerbarer Energien ist entscheidend für Europas Weg zur Klimaneutralität. Gleichzeitig stehen Wind- und Solarenergie vor der Herausforderung, Flächen so zu nutzen, dass auch Natur und Biodiversität berücksichtigt und möglichst gefördert werden. Hier setzt das europäische Forschungsprojekt BIOGAIN an. Es untersucht, wie Biodiversitätsdaten, digitale Technologien und KI dazu beitragen können, erneuerbare Energien so zu planen, dass neben der Klimawirkung auch ein positiver Beitrag für Natur und Biodiversität entsteht – ein sogenannter Biodiversity Net Gain.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie Biodiversitätsdaten in der Planung und Umweltprüfung von Projekten besser genutzt werden können. Dabei geht es unter anderem darum, welche Daten heute verfügbar sind, wie sie in der Praxis eingesetzt werden und wo Lücken oder Herausforderungen bestehen. Neue Datenquellen, etwa aus Satelliten, Drohnen oder akustischem Monitoring, sowie KI-basierte Anwendungen könnten künftig dabei helfen, Auswirkungen auf Arten und Lebensräume frühzeitig zu erkennen und unterschiedliche Planungsoptionen besser zu bewerten.

Jetzt ist die Praxis gefragt: Im Rahmen von BIOGAIN läuft derzeit eine europaweite Befragung von Personen, die mit der Planung, Genehmigung oder Umweltprüfung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien befasst sind. Die Umfrage soll erfassen, welche Erfahrungen mit Biodiversitätsdaten bestehen, welche Herausforderungen die tägliche Arbeit erschweren und welche Daten und Werkzeuge künftig benötigt werden.

Die Ergebnisse fließen in die weitere Entwicklung praxisgerechter Lösungen ein und sollen dazu beitragen, Biodiversitätsdaten und KI-basierte Werkzeuge besser auf die Bedürfnisse ihrer späteren Anwenderinnen und Anwender auszurichten.

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