# Detail # OVG Saarlouis, Beschluss vom 25. Juli 2014 – 2 B 288/14 Genehmigungsverfahren, gemeindliches Einvernehmen, Fiktionswirkung, Ersetzung des gemeindlichen Einvernehmens, Zurückstellung von Genehmigungsanträgen, „besondere Umstände“ i.S.d. § 15 Abs. 3 Satz 4 BauGB Quelle: Abo Energy Publikation Wind \# **Themen** Genehmigung **Datum der Entscheidung** 25.07.2014 **Stand der Bearbeitung** Juli 2014 **Entscheidungsbesprechung** **Aktenzeichen** 2 B 288/14 **Rechts-/Themengebiet** Konzentrationszonenplanung, Bauleitplanung Ein Zurückstellungsantrag nach § 15 Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) reicht aus, um die Fiktionswirkung des § 36 Abs. 2 Satz 2 BauGB zur Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens nicht eintreten zu lassen. „Besondere Umstände“ i.S.d. § 15 Abs. 3 Satz 4 BauGB sind nur der Gemeinde nicht zurechenbare, für die Verzögerung des Verfahrens kausale Umstände der Planung, die sich aus einer objektiv ungewöhnlichen Sachlage des jeweiligen Planaufstellungsverfahrens, etwa Besonderheiten seines Umfangs, seines Schwierigkeitsgrades oder des konkreten Verfahrensablaufs ergeben. [ FA Wind (2014): Besprechung von OVG Saarlouis, Beschluss vom 25. Juli 2014 – 2 B 288/14 ](https://www.fachagentur-wind-solar.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Wind/Entscheidungsbesprechung/2014/1._Sitzung/FA_Wind_OVG_Saarlouis_Beschluss_vom_25.07.2014__-_2_B_288.14.pdf) Dateiformat: PDF, Dateigröße: 111.00 KB [ Download ](https://www.fachagentur-wind-solar.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Wind/Entscheidungsbesprechung/2014/1._Sitzung/FA_Wind_OVG_Saarlouis_Beschluss_vom_25.07.2014__-_2_B_288.14.pdf)