# Detail # OVG Magdeburg, Urteil vom 13. März 2014 - 2 L 215/11 Genehmigungsverfahren, artenschutzrechtliches Tötungsverbot, Nebenbestimmungen, Ermächtigungsgrundlage für Anordnung eines Schlagopfermonitorings Quelle: Abo Energy Publikation Wind \# **Themen** Natur- und Artenschutz **Datum der Entscheidung** 13.03.2014 **Stand der Bearbeitung** März 2014 **Entscheidungsbesprechung** **Aktenzeichen** 2 L 215/11 **Rechts-/Themengebiet** Natur- und Artenschutz Ein Schlagopfermonitoring kann als Maßnahmen zur Sachverhaltsaufklärung nicht auf § 44 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) i.V.m. § 12 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) gestützt werden. Eine belastende Maßnahme – wie ein beauflagtes Schlagopfermonitoring für Fledermäuse – ist nur dann ein geeignetes Mittel, einen Verstoß gegen das artenschutzrechtliche Tötungsverbot zu verhindern, wenn die Maßnahme den Kausalverlauf unterbricht, der zum Eintritt des Rechtsverstoßes führt. Mit einer Maßnahme der Sachverhaltsaufklärung wird ein Kausalverlauf aber nicht unterbrochen. Ist eine Behörde unsicher, ob mit der Errichtung einer Windenergieanlage gegen das artenschutzrechtliche Tötungsverbot verstoßen wird, muss sie dieser Frage bereits hinreichend im Genehmigungsverfahren nachgehen. [ FA Wind (2014): Besprechung von OVG Magdeburg, Urteil vom 13. März 2014 - 2 L 215/11 ](https://www.fachagentur-wind-solar.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Wind/Entscheidungsbesprechung/2014/1._Sitzung/FA_Wind_OVG_Magdeburg_Urteil_vom_13.03.2014_-_2_L_215.11.pdf) Dateiformat: PDF, Dateigröße: 104.70 KB [ Download ](https://www.fachagentur-wind-solar.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/Wind/Entscheidungsbesprechung/2014/1._Sitzung/FA_Wind_OVG_Magdeburg_Urteil_vom_13.03.2014_-_2_L_215.11.pdf)